Der Roman "Underdogs"

 

Auf vielfachen Wunsch ein weiterer Blick zwischen die Buchseiten: außer Kapitel 1 noch einen Auszug aus Kapitel 16

 

Leseprobe: Kapitel 1

 

Dolly stöhnte leise. Schwer atmend, mit hängendem Kopf stand sie breitbeinig im Dunkel des Gartens. In ihrem zum Zerreißen gespannten Bauch spürte sie die Unruhe des herausdrängenden Lebens in sich; sie spannte sich, drückte die Schwere ihres Körpers in den weichen Grund der noch üppigen spätsommerlichen Oktoberwiese.

„Komm rein, Dolly, komm“, hörte sie die besorgte Stimme des Fremden neben sich. Er strich ihr mit dem letzten verbliebenen Finger seiner verkrüppelten rechten Hand über den Rücken, unsicher, was zu tun sei. Dankbar drückte sie ihren Kopf an sein Knie. Er war zwar ein Fremder, doch ging es ihr gut bei ihm, seit sie nach ihrer verwirrenden Reise der letzten Wochen hier in diesem Haus gelandet war. Seit zehn Tagen genoss sie die Ruhe und die gute Pflege, die ihr hier vor ihrer Niederkunft zuteil wurde, und der Stress der vergangenen Wochen fiel nach und nach von ihr ab.

Mal hatte sie hier gastiert – mal dort. Mal war sie lieblos in einen Zwinger gesperrt worden, mal diente sie quengelnden, groben Kindern im Wohnzimmer als Reittier. Um ihre Trächtigkeit, ihren empfindlichen Bauch hatte sich kein Mensch gekümmert. Verzweifelt hatte sie versucht, die Kinder von ihrem Bauch fernzuhalten, sie hatte geknurrt und die Zähne gefletscht. Doch das hatte ihr nur Geschrei, Tritte und Schläge eingebracht. Man sperrte sie ein, holte sie eines Tages wieder heraus, verfrachtete sie hierhin und dorthin und für eine kurze Zeit sogar wieder nach Hause, in das geschotterte, mit Gebrauchtwagen vollgestellte Geviert ihres Herrn, des Menschen, wo sie gelebt hatte seit sie zurück denken konnte. 

Aber das alles lag nun hinter ihr. Sie war hier, in diesem Garten, mit dem Fremden neben sich und seiner wohltuend sanften, wenn auch unsicheren Berührung. Sie war nicht allein mit dem, was ihr jetzt bevor stand.

„Komm rein, Dolly, komm. Brauchst ja keine Angst haben!“

Buddy, der junge Rüde des Fremden, näherte sich scheu. In respektvollem Abstand verharrte er, mit langem Hals und die Nase schnuppernd im Halbkreis bewegend.

Doch Dolly hatte keinen Sinn für ihn. Schwerfällig schleppte sie sich über die Schwelle der Terrassentür. Wie gebannt beobachtete der Mann das Geschehen. Dolly schaffte es nicht bis zu ihrem Lager; noch im Laufen schüttelten sie die ersten Wehen, sie jammerte laut, als der erste Welpe seinen dicken Kopf durch den Geburtskanal nach außen zwängte und pendelnd einen Moment lang an ihr baumelte. Dolly krümmte sich. Mit einer kräftigen weiteren Wehe wurde ihr erstes Kind vollkommen ins Leben gedrängt. Gerade noch rechtzeitig schob sich die verkrüppelte Menschenhand schützend unter den kleinen Körper, so dass er aufgefangen, abgebremst wurde, bevor er hinunter auf die Fliesen glitt.

Schnell und geschickt zerbiss Dolly die Fruchtblase mit jener Jahrtausende alten Routine einer Tiermutter und von jetzt an vergaß sie die Welt um sich herum, handelte routiniert, sicher und mit intensiver Hingabe. Sie leckte ihr allererstes Kind mit langen Zungenschlägen sauber, stupste es und untersuchte es gründlich, während der Fremde neben ihr kniete und hilfloses Zeug stammelte. „Hol Wasser!“, befahl er der Frau. Das war völlig überflüssig, denn sie hatte längst alles vorbereitet. Das Geschehen schien sie nicht sonderlich zu beeindrucken. „Geh mal weg da“ sagte sie und stieß ihn so grob beiseite, dass er nach hinten kippte, Sie grapschte das kleine glitschige Etwas und verkündete: „Ein Mädchen!“ Er lächelte. „Daisy! Das ist meine kleine Daisy! Guck mal, sie hat ein weißes Pfötchen,“ sagte er, und weil er bemerkte, wie Dolly entsetzt den Hals nach ihrem Welpen reckte, sich aufrappelte und unruhig auf der Stelle trippelte, sagte er zu der Frau: „Leg sie ins Welpenbett!“

Die Frau legte den neugeborenen Rottweiler, groß wie ein Meerschweinchen, zu Dolly auf das Lager. Intensiv beleckte und stupste Dolly das Neugeborene, unruhig und hektisch, so, als spürte sie, dass ihr nur wenig Zeit blieb. „Jetzt erst mal’n Schnaps“ verkündete die Frau, holte eine Flasche aus dem Kühlschrank und zündete sich eine Zigarette an. Aber noch während sie zwei Gläser füllte, jammerte Dolly auf ihrem Lager ein weiteres Mal laut. Sie stemmte alle Viere in die Luft, so, als wollte sie sich irgendwo abstützen. Besorgt kniete sich der Mann unsicher wankend neben sie, das rechte Hosenbein verrutschte und gab eine hässliche metallene Prothese frei, die in einen unförmig wirkenden Schuh mündete. Er wollte ihr helfen, doch er wusste nicht, wie. Buddy näherte sich dem Lager, verstört wandte er den Kopf ab, als Dolly erneut aufjaulte. Diesmal wollte es nicht so leicht gehen, der zweite Welpe schien fest zu stecken. Dolly schrie bei jeder Wehe, eine Ewigkeit dauerte dieses jammervolle hohe Schreien, immer wieder, bis schließlich zwei winzig kleine Pfötchen erschienen.  „Hinterpfoten!“ rief der Mann. „Der Welpe liegt verkehrt! Er steckt fest! Sie kann ihn nicht heraus bringen! Und die Fruchtblase ist schon geplatzt! Er wird ersticken! Wir brauchen einen Tierarzt!“ „Hör bloß damit auf, Tierarzt – was meinst du, was passiert, wenn er Dolly sieht? Ich habe es ja gleich gesagt, Scheißhausidee, das mit den Rottweilerwelpen! Jetzt sieh zu wie Du klar kommst!“

Er schwieg. Regungslos saß er neben Dolly und starrte auf seine zerstörte rechte Hand, als sähe er sie zum ersten Mal. Jammernd warf Dolly sich bei der nächsten Wehe herum, hechelnd fiel sie zur Seite, ihr zum Platzen praller Leib hob und senkte sich schnell und ruckartig. „Sie kann nicht mehr!“ sagte er.

„Die hat doch gerade erst angefangen! Klar kann die noch, du hast einfach keine Ahnung von sowas. Warte!“ sagte sie, stellte ihr Glas ab, bückte sich herunter zu Dolly, sah und betastete die beiden winzig kleinen, regungslos aus ihr heraus ragenden Pfötchen. „Ja, Hinterpfoten“ bestätigte sie. „Pass auf, halt sie vorne fest, bei der nächsten Wehe helfe ich ihr.“ Mit weit aufgerissenen Augen beobachtete Dolly die Frau, panisch hechelte sie aus offenem Maul. Bei der nächsten Wehe schrie sie laut. Ungeschickt zog die Frau an den beiden Pfötchen, ohne Erfolg. Die nächste Wehe war so stark, dass Dolly schreiend auf die Füße sprang und den Kopf nach hinten warf, und tatsächlich: Der dicke, kräftige Welpe überwand die Enge des Geburtskanals und sein kleiner Körper schob sich ein Stück aus ihr heraus. Die Frau nahm ihren Mut zusammen, umfasste das glitschige Etwas, noch ein Druck und Dollys zweites Kind hatte, regungslos und verschleimt, diese Welt erreicht. 

„Verdammt! VERDAMMT!“ zischte die Frau. Reglos lag der kleine Rüde auf dem Rücken, schlaff winkelten sich die kleinen kurzen Beine an den hilflosen Körper. Dolly leckte ihm hastig über den Kopf, säuberte seine Nase vom Schleim, zog dann mit langen, regelmäßigen Schlägen ihre breite Zunge über seinen Bauch. Gebannt sahen die beiden Menschen ihr zu. Endlich rührte der kleine Rottweiler sich, reckte zart seine Pfoten, schnappte nach Luft. Grob frottierte die Frau ihm mit einem Lappen die zuckende Brust. Wortlos, erschüttert sah ihr Mann dem Geschehen zu. Endlich: Ein erstes, leises Fiepen.

„Na siehst du“, sagte sie, „ich hab’s doch gesagt, die schafft das! Da ist schon mal die Nummer zwei. Den Rest macht sie auch noch.“

Und Dolly schaffte es: Ruhiger als vorher nahm sie keine fünf Minuten später ihr drittes Kind in Empfang, fast schon routiniert säuberte sie es, stupste es in Richtung ihrer Zitzen bevor sie sich lang ausgestreckt eine Ruhepause gönnte. Nichts war zu hören als das zarte Schmatzen an ihren Zitzen und das leise Fiepen, mit dem alle Hunde dieser Welt sich zum ersten Mal in ihrem Leben ein unverwechselbares Gehör verschaffen.

Dolly brauchte die Ruhe dieser Pause, um sich ihre ersten drei Kinder gut einzuprägen, und auch, um Kräfte zu sammeln.

Eine gute Stunde lang lag sie so, mit einem tiefen Schnaufer beendete sie das emsige Belecken und blieb lang ausgestreckt liegen. Auch die beiden Menschen ließen sie in Ruhe, sie sprachen kaum miteinander. Sie saßen am Tisch und behielten sie im Blick, ebenso wie Buddy, der sich, auf dem Bauch liegend, langsam näher robbte und aufmerksam das Welpenlager beobachtete. „War das schon alles?“ fragte der Mann. „Quatsch“, antwortete die Frau, „guck dir den Bauch doch an, das ist bloß die Ruhe vor dem Sturm!“ „Wenn du es sagst“, brummte er. Fasziniert betrachtete er das Lager von Dolly und den schmatzenden kleinen Wesen. „Glotz nicht so!“ sagte die Frau. „Gleich wirst du noch anfangen, ein Schlaflied zu singen.“ Sie füllte erneut die beiden Gläser und schob ihm seins hin. „Da! Das beruhigt die Nerven!“ Er nahm das Glas, ohne den Blick zu wenden.

In den folgenden Stunden purzelten einer nach dem anderen sechs weitere Welpen ins Leben.  In den frühen Morgenstunden lagen vier Rüden und fünf Weibchen zufrieden schmatzend an den prallen Zitzen. „Dolly, Dolly, neun Kinderchen, gut gemacht, du bist echt die Größte!“ murmelte der Mann, der sich nicht losreißen konnte von ihrem Anblick. Er kniete vor ihrem Lager. Auch Buddy war aufgestanden und setzte langsam eine Pfote vor die andere, sein breiter, dicker Rottikopf legte sich in Falten. Schnuppernd versuchte er, das Geschehen zu erfassen. „Da schau, Alter! Deine Babies!“ Mit seiner linken Hand, an der ebenfalls zwei Finger fehlten, tätschelte er ihn. Der Mann und sein Hund vertieften sich weltvergessen in das Geschehen, in den Anblick, die Geräusche und den Geruch des neu gewordenen Lebens.

„Sperr ihn raus. Das war’s. Gehen wir schlafen“, ließ sich die Frau vernehmen. 

Er seufzte und führte Buddy aus dem Raum. Und während Dolly sich ganz und gar ihrer Aufgabe widmete, säuberte, säugte und Bekanntschaft mit jedem einzelnen ihrer Kinder schloss, begaben sich die Menschen übermüdet und wortlos zu Bett.

Kapitel 16 (Auszug)

 

Flink und geschickt machte Amira sich an dem Gitter zu schaffen. Sofort stieg die Erregung im Stall, nahm das Gewinsel und Geschrei höchste Frequenzen an. Leyla tat ein Übriges, indem sie sabbernd, grunzend und schniefend in Erwartung ihrer Welpen auf der Stelle trampelte. Die Spannung unter den Gefangenen stieg ins Unbeschreibliche.

„Aufgepasst!“, rief Amira durch den Lärm, „gleich kommen sie. Da, hinter Ihnen in der Nische, da ist so eine Tonne, das ist was zu Fressen drin. Wenn Sie das nehmen und wegwerfen, haben Sie Ruhe vor ihnen!“ Sie lachte. „Ich mache Tee und komme gleich wieder. Und wenn Sie einen kaufen wollen, rufe ich meinen Bruder an.“

„Äh…“, machte Marianne. Aber schon war sie umringt von der Schar stinkender kleiner Monster, die durch das Gitter drängten, sehnsüchtig, haltlos, mit nadelspitzen Zähnchen im Maul, die sich in Mariannes Hosen, Ärmel, Hände gruben.

Mit einem leichtfüßigen Satz rettete Amira sich auf die Kellertreppe, und mit einem „Bin gleich wieder da“ lief sie nach oben und war verschwunden.

Marianne konnte sich kaum wehren. Diese tempe­ramentvollen eingesperrten Welpen waren so außer sich vor Freude über menschlichen Kontakt oder vielleicht auch nur über eine kleine Unterbrechung der elenden Langeweile in ihrem lichtlosen, reizlosen Verließ, dass sie wie Piranhas über sie herfielen. Während sie sich in schneller Abfolge einen nach dem anderen der Welpen griff und mit geübten Handgriffen auf Augen, Zähne und Geschlecht überprüfte, nahm Marianne mit zusammen gebissenen Zähnen unzählige Nadelstiche in Ferse, Wade und Hosen hin. Sie fluchte leise. Warum nur hatte sie sich für diesen Ausflug nicht angemessen vorbereitet? Wenigstens Gummistiefel angezogen, zum Beispiel? Für „Spezialfälle“ besaß sie gar eine lederne Schutzkleidung. Die hing in irgendeiner verstaubten Ecke ihrer Asserva­tenkammer, weil sie sie eigentlich nie brauchte. Hier – mit diesen verzweifelten Welpen – wäre sie damit „korrekt ge­kleidet“ gewesen.

Leyla beobachtete unruhig trampelnd das Geschehen. Einige ihrer Kinder versuchten, ihre Zähnchen in die schlaffen Zitzen zu hauen. Leyla winselte und versuchte, die wenigen Meter bis zum Ende des dunklen Keller­ganges zu flüchten. Das war der Moment, in dem Marianne sich auf ihr gesundes Knie in die durchnässten Sägespäne niederließ und den ruhigen Welpen auf ihren Arm zog, der aufgestanden war und mit schief gelegtem Kopf zu ihr herauf schaute.

 

 

Bevorstehende Lesungen:

14.  Mai 2019, 15³° Uhr:   ev. Gemeinde in Regulshausen/Idar  Oberstein  Gewünscht ist die Erzählung von der "Hebamme in Gödenroth".

23. Mai 2019, 15°° Uhr: Frauenhilfe Kleinich, ev. Gemeindehaus

24. Mai 2019   Kultur und Café im Freilichtmuseum Bad Sobernheim Thema: Lebendige Sozial-geschichte literarisch verpackt

Start: 14°° Uhr Museumseingang

29. Mai 2019   Lesung mit ""Literamus"

www.literamus-trier.de

Die "Underdogs" - der turbulente Roman rund um eine Rottweilerfamilie, deren Verschwinden und Wieder-auftauchen Rätsel aufgibt.

Rezension unter "Genauer hingeschaut"

 

Frühere Lesungen

 

9. April  2019, 15°° Uhr, Lesung im  Gemeindehaus Pfalzfeld

13. Dezember: Dorftreff Gödenroth Beginn: 15°° Uhr

29. November

 

Buchhandlung Müller

 

Kastellaun

 

19.°° Uhr

22. November: Jugendraum im Gemeindehaus von Roth, 14³° Uhr

8. November 2018, 19.³° Uhr

Buchhandlung Schulz-Ebrecht

Idar-Oberstein

31. Oktober: Stadtkirche Kastellaun, 19°° Uhr

30. September: Haus Maull, Kastellaun, 15°° Uhr<<

21. September  2018   Friedenskirche in Kirchberg, Gemeindehaus, 9.30 vormittags

2. September 2018:                        Freilichtmuseum Sobernheim  im Rahmen der "Schmiede"-Veranstaltung im "Hunsrück-Dorf", im Standesamt. Lesung zum Thema "Nagelschmiede" um 14.³° Uhr: "Nägel für die Welt"

25. April 2018: 14.30 Uhr: Lesung im Restaurant "Goldener Anker"" in Rhaunen

17. März 2018: Lesung  aus  "Hunsrücker" im Nachspann der Jhv des Pies-Archivs in Dommershausen, Beginn 15°°h

Nicht-Mitglieder des Archivs willkommen. Für Infos zur Stiftung  und  zur Wegbe-schreibung bitte auf  Pies-Museum klicken

Ebenfalls  17. März 2018, 19.30 Uhr

"Jour Fixe" auf  Burg Waldeck  in Dorweiler, Mohrihaus, Adresse und Wegbeschreibung hier

10. Dezember, 15°° Uhr: Lesung zur Reformation auf dem Hunsrück im Hunsrück-Museum Simmern.

2. Dezember 2017 Lesung im "Kaffeestübchen Ellern", Informationen siehe hier (es war umwerfend interessant!)

2. November 2017

"Henricus Kempensis" - Der Reformator von Castelhun

Lesung zur Reformation auf dem Hunsrück

Kulturverein Kirchberg, Bibliothek, 19³° h

 

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5. Oktober 2017

Lesung  in Idar-Oberstein in der Buchhandlung Schulz - Ebrecht um 19³° Uhr

Rezension hier

 

3. September 2017 - Lesung auf dem  "Wachholderheide-Fest"  in Woppenroth ,

 

2016: diverse Lesungen mit den Autoren der "Lesebühne Schiefertafel"

 

 28.12.2016  "Oberförster Grosholz" im Hunsrück-Museum Simmern zur Finissage der Ausstellung "Der Wolf kommt zurück"

2017:  17.2.2017  "Was uns berührt" mit  Autoren der "Lesebühne Schiefertafel" im Rheintheater  Bacharach

11. Juni 2017: Lesung der "Lesebühne Schiefertafel"  beim Mittelalterfest in Boppard, Kurfürstliche Burg: " Henricus Kempensis" Die Ankunft des Reformators in Kastellaun am 29. Dezember 1561

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