Pressetexte, Kommentare, Einzelheiten ...

Buchtipp "Underdogs" aus der Fachzeitschrift "Partner Hund" hier

Hunsrücker Autorin stellt neues Buch vor

Auszüge aus dem Pressebericht der Rheinzeitung - Region Rhein-Hunsrück und Region Birkenfeld -

Oktober 2018

 

U n d e r D o g s

 

"Mit den "Underdogs" in dem gleichnamigen Roman von Anne Wolf, ein Pseudonym der Hunsrücker Autorin Leona Riemann, sind Vierbeiner und Zweibeiner gleichermaßen gemeint. Denn es ist ganz offensichtlich: Die menschlichen "Underdogs" haben eine besondere Affinität zu den tierischen, ja, sie "erschaffen" diese sogar sehr oft."

 

So beginnt Jörg Staiber seine Rezension der "Underdogs", dem vor Kurzem erschienenen Roman.

 

"Ausgangspunkt der mit viel erzählerischem Talent, einem fundierten Wissensschatz und mit sehr viel Liebe zum Detail geschriebenen Geschichte sind die Rottweilerhündin Dolly und ihre elf Welpen, die sie eines nachts zur Welt bringt. Was folgt, ist ein Verwirrspiel um das Schicksal dieser elf Hunde und Mariannes, das sich in immer wieder neuen Varianten verknüpft und fast schon untentwirrbar verknotet. (...) Bei den Hunden kann sie nicht nur jede Regung und Verhaltensweise klar und verständlich deuten und ableiten, sondern auch immer den Bezug zum zweibeinigen Gegenüber, dessen Verhalten und vor allem dem umgebenden Milieu herstellen. Dieses feine analytische Beobachten und dessen gekonnte Umsetzung in Handlung und Sprache macht eine ganz besondere Qualität des Buches aus."

(...)

"Und auch die dubiosen Geschäftspraktiken rund um den treuesten Freund des Menschen sind leider alles andere als frei erfunden, sondern diese sind in einerbreiten Grauzone zwischen Tierliebe und Tierquälerei, Idealismus und Kommerz altägliche Praxis."

Noch mehr Hunsrücker

 

Auszüge aus dem Pressetext des "Wochenspiegel" vom 21. November 2018:

 

"Die gebürtige Wiesbadenerin wohnt nun schon seit über 20 Jahren auf dem Hunsrück und interessiert sich sehr für die Geschichte und die Persönlichkeiten der Region. Durch ihre Tätigkeit als Lehrerin vertiefte sich ihre Leidenschaft für die neue Heimat und sie beginnt nebenbei schriftstellerisch aktiv zu werden."  So beginnt Laura Kunz ihre Rezension der "Hunsrücker" - Band 2.  Die junge Redakteurin interessierte sich mehr für die jüngere Geschichte des Hunsrücks, und so liegt ihr Fokus auf dem 20. Jahrhundert:  Neben Maria Stoll, der lebensfrohen Pianistin und Schülerin des "Herrn Baum", über den sie zeitlebens immer sprach, dessen Geheimnis sie aber in 103 Lebensjahren niemals enthüllte,  berichtet Laura Kunz  in ihrem Artikel vor allem über die Hunsrück-Frauen des 20. Jahrhunderts:  "Die selbstständige Hebamme Mina Löwnbrück verkörpert ein modernes und offenes Weltbild. Ganz anders das Leben der Hausfrau Waltraud, die abhängig von ihrem Mann und gebunden an die für damalige Zeiten typische Rolle der Frau war.  Die letzte der drei Geschichten thematisiert das Wirtschaftswunder in der Nachkriegszeit." 

Eintauchen in vergangene Jahrhunderte

Auszüge aus dem Pressebericht der Rheinzeitung - Region Rhein-Hunsrück und Region Birkenfeld -

September 2018

 

Die "Hunsrücker"-Erzählungen, so schreibt Charlotte Krämer-Schick am Ende ihrer Rezension,

 

"lassen ein Bild der Geschichte des Landstrichs entstehen, das einen anderen und zum Teil ganz neuen Blick auf die Menschen und die Landschaft des Hunsrücks ermöglicht."

 

Einige Einzelheiten greift die Redakteurin heraus: "Da ist etwa Maria Stoll aus Rhaunen, die zeitlebens von ihrem Klavierlehrer schwärmte und mit dessen Sohn Erich sie später etliche Tanzveranstaltungen musikalisch untermalte. Doch wer  dieser "Herr Baum" aus Bruschied, der das Streichorchester in Rhaunen gründete, Schülerkonzerte orga-nisierte und mit seinem DKW oder Rad von Dorf zu Dorf fuhr, um Kinder auf den verschiedensten Instrumenten zu unterrichten, wirklich war und was seiner Familie widerfuhr, das fand Maria Stolls Sohn Heiner nur schwerlich heraus."

Und weiter: "Aller Geschichten entstehen immer in Zusammenarbeit mit Hunsrückern."

Das ist in der Tat die Grundlage aller  meiner Recherchen oder Erzählungen.

Zur Erzählung "Kranewitt" schreibt die Redakteurin: "Irgendwann trat Förster Jörg Homann an mich heran, mal etwas über Wacholderheiden zu schreiben." (...) "In der Chronik von Woppenroth stieß die Autorin auf Matthias Föhlinger, der im 18. Jahrhundert Pächter der dortigen Wacholderheide war. 1774 ist für den Pächter der Woppenrother Wacholderheide ein Vertrag über eine 'verabredete Einkindehe' belegt. Aus diesem Vertrag und aus vielen weiteren, mühsam recherchierten Details strickte die Autorin "Kranewitt", die historische Erzählung eines "Septembertages im Leben der jungen Johanna F. aus Woppenroth, 1774."

Und weiter:

"So schön sie erzählt sind, die Geschichten der Nagelschmiede im Peterswald der 1920er Jahre, des Kaplans Franz Redler zur Zeit der  Reformation oder die biographischen Erzählungen dreier Frauen des 20. Jahrhunderts, immer sind sie auch ein Stück Heimatkunde und lassen den Leser eintauchen in die vergangenen Jahrhunderte des Hunsrücks."

 

Pressebericht  Rhein-Zeitung - Kreis Birkenfeld -  vom 2. Oktober

und Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 5. Oktober 2017

Unter dem Titel "Vom Apothekermord bis zum letzten Wolf" veröffentlichte die Rhein-Zeitung eine Rezension des Redakteurs Jörg Staiber (Ausgabe der Nahe-Zeitung) zum Buch Hunsrücker Band I:  Leona Riemann macht Geschichte lebendig. Charlotte Krämer-Schick bearbeitete den Artikel für die Ausgabe der Rhein-Hunsrück-Zeitung

 

Alle Beiträge des Buches", schreibt Staiber, "die sie wahlweise als historische Erzählung, Recherche, Bericht oder literarische Wegbegleitung eines Zeitgenossen bezeichnet, gründen zum einen auf einer gründlichen Recherche, belegen aber auf der anderen Seite immer wieder ihr großes Talent, historische Fakten lebendig werden zu lassen. Ihre Geschichten zeigen Existenzen an den Wendepunkten ihres Lebens, an dem Punkt, an denen die Weichen des Schicksals gestellt werden."

 

Nach einem kurzen Abriss der einzelnen Geschichten heißt es weiter:

"Leona Riemann hält die sprachliche Balance zwischen einem der Zeit und dem jeweiligen Milieu angemessenen und einem für uns gut lesbaren Stil. Sie versteht es, in kurzen Episoden das Wichtigste zu erfassen und Schicksale lebendig zu machen. Das Buch beleuchtet vor allem die düsteren Seiten des Lebens auf dem Hunsrück, holt Vergessenes, Verschwiegenes und Verdrängtes hervor und beschreibt dabei eindringlich und mit großem erzählerischem Talent auch die Verhältnisse der kleinen Leute. Vieles bei ihr ruft nach der größeren Form des historischen Romans, die breite und gekonnte Anlage der Personentableaus, die geschickte Verknüpfung von persönlichen Schicksalen und Zeitgeschehen."

Pressebericht der Nahe-Zeitung vom 31. August 2017

RHAUNEN. Am 23. Februar 2014 wurden in Rhaunen 19 Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus durch den Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt. Einer der kleinen Gedenksteine galt dem Uhrmacher Julius Lenhardt. Lenhardt war, nur ein paar Tage bevor die Amerikaner Rhaunen erreichten, brutal durch einen Genickschuss getötet worden. Vorgelesen wurden die Lebensdaten seinerzeit von Paten. „Die Patenschaft für den Stolperstein des Katholiken  Julius Lenhardt, der lange im verbalen Widerstand zu den lokalen Nazis stand und deshalb ermordet wurde, hatte eine Projektgruppe der Paul-Schneider-Realschule Sohren übernommen. Der Text, den die Neuntklässler Christopher Bremm, Julian Groß und Marlo Heck gemeinsam mit ihrer Lehrerin Leona Riemann nach monatelangen Recherchen und der Befragung ehemaliger Nachbarn und Zeitzeugen zusammengetragen hatten, ging den Zuhörern tief unter die Haut,“ hieß es damals im Bericht unserer Zeitung. Für die Pädagogin Leona Riemann war die Recherche um Julius Lenhardt eine Art Initialzündung, sich mit den Lebensumständen von Menschen zu befassen, die man gemeinhin nicht in Geschichtsbüchern finden kann. Spannend und informativ beschreibt Riemann in ihrem ersten Buch „Hunsrücker Band 1“ in einer 500 Jahre umfassenden „Sammlung von Recherchen, Erzählungen und Geschichten das Leben und Leiden auf dem Hunsrück.“ So wird etwa die Frage beleuchtet, wie der junge Rhauner Weltkriegsveteran August Minnich im Jahr 1919 zum Mörder werden konnte, der gewissenlos und kaltblütig den Apotheker Georg Hartmann meuchelte. Oder das verheerende Unwetter vom 5. August 1875, das den Hahnenbach zum tödlichen Strom anschwellen ließ, der der Müllerfamilie Klingels von der Schmidtburger Mühle fast das Leben gekostet hätte, wenn deren Spitz sie nicht in seinem Todeskampf rechtzeitig geweckt hätte. Wer weiß auch schon, wer 1851 den letzten Wolf im Soonwald erlegt hat und dass 1561 in Kastellaun ein Reformator tätig war? Bei der literarischen Zeitreise in die jüngere Vergangenheit des „tausendjährigen Reiches“ findet man neben dem eingangs erwähnten tragischen Mord am Uhrmacher Lenhardt auch die lesenswerten Erinnerungen des Hitlerjungen Otto Berg aus Alterkülz an dreizehn Wochen Krieg. Hunsrücker Band I, dieser Titel lässt vermuten, dass Leona Riemann bereits auf der Suche nach weiteren  Erzählungen und Recherchen von Leben und Leiden auf dem Hunsrück unterwegs ist. Doch zuvor wird wohl ein Milieu-Roman erscheinen, der bereits abgeschlossen in der Schublade liegt. Am Sonntag, dem 3. September 2017, liest die Autorin ab 11 Uhr aus ihrem Buch im Festzelt auf dem Wacholderheidefest in Woppenroth. mos

Erhältlich ist das Buch Hunsrücker Bd. I im lokalen Buchhandel oder über die Homepage der Autorin: www.leona-riemann.de

Druckversion Druckversion | Sitemap
Leona-Riemann